Den Wirsing gibt es in verschiedensten Variationen der Zubereitung. Gekocht, geschmort, gebraten, als Suppe, zum Fleisch oder auch zum Fisch. Er war schon immer beliebt in der europäischen Küche. In Zeiten, in denen es keine Zitrusfrüchte in den deutschen Supermärkten gab, galt der Wirsing als der Vitamin C – Lieferant und war schon alleine deswegen öfter auf dem Mittagstisch zu sehen. Ich esse ihn sehr gerne mit einem Kartoffelbrei. Dieses Mal habe ich ihn zusammen mit dem Kartoffel-Sellerie-Brei im Backofen überbacken. Er schmeckt etwas anders, aber sehr lecker.

Zutaten

Der Wirsing wird wie im bereits vorhandenen Rezept zubereitet.

  • 800 g leckere Kartoffeln
  • 0,5 Stück Knollensellerie
  • 3 Zwiebeln
  • 170 ml Milch bzw. Sahne
  • 125 g Butter
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Anleitungen

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

  2. Die Kartoffeln und den Sellerie schälen, klein schneiden, im Salzwasser weichkochen.

  3. Das gegarte Gemüse vom Herd nehmen, das Wasser abgießen, den Topf wieder kurz auf den Herd stellen, das restliche Wasser verdampfen lassen.

  4. Die Butter mit der Milch zu dem heißen Gemüse geben, mit einem Kartoffelstampfer alles zum Püree drücken.

  5. Zwei Zwiebeln schälen und in Halbringe schneiden. 

  6. Etwas Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, die Zwiebeln hinzugeben, salzen und goldbraun anbraten. 

  7. Die Zwiebeln mit dem Brei vermischen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. 

  8. Die Hälfte des Pürees in eine hitzebeständige Form geben, den gekochten Wirsing mit einem Schöpflöffel aus dem Topf rausnehmen und auf dem Brei verteilen. Die andere Hälfte des Breis auf den Wirsing legen und glatt streichen.

  9. Eine Zwiebel schälen, in Ringe schneiden, salzen, mit Olivenöl beträufeln und diese auf dem Kartoffelbrei verteilen. 

  10. Die Form für ca. 45 Minuten in den Backofen schieben.